Wie lange dauert eine Website? Ehrliche Timelines.
Realistische Timelines für Websites, Shops und KI-Projekte. Warum ich schneller bin als du denkst — und was die Dauer am meisten beeinflusst.
Die ehrliche Antwort auf “Wie lange dauert meine Website?” ist natürlich: Kommt drauf an. Aber das hilft dir nicht weiter, also hier die lange Version — basierend auf dem was ich in den letzten Jahren tatsächlich erlebt habe, mit echten Feedback-Schleifen, echten Korrekturen und dem normalen Projektalltag.
Vorweg: Ich arbeite KI-gestützt, das heißt meine Timelines sind kürzer als das was du von einer klassischen Agentur oder einem traditionellen Freelancer gewohnt bist. Das ist kein Marketing, das ist der Workflow. Dazu gleich mehr.
Realistische Timelines für verschiedene Projekttypen
Eine Landingpage oder Unternehmensseite dauert in der Regel ein bis zwei Wochen. Das beinhaltet alles: Konzept, Design, Entwicklung, Inhalte einpflegen, Mobiloptimierung, SEO-Grundlagen, Launch. Die meisten Seiten dieser Art haben drei bis sieben Unterseiten. Wenn Texte und Bilder schon stehen und du weißt was du willst, kann es auch schneller gehen.
Für Handwerksbetriebe in Berlin und Brandenburg, die eine professionelle Website erstellen lassen wollen, ist das der häufigste Fall. Ein Dachdecker braucht keine zwanzig Unterseiten — er braucht eine Seite die klar macht was er anbietet, wo er arbeitet und wie man ihn erreicht. Das ist in einer Woche machbar.
Ein Online Shop mit eigenem Warensystem dauert vier bis acht Wochen. Ein Shop ist eine andere Liga als eine Website — Produktdaten, Zahlungsabwicklung, Versandlogik, rechtliche Anforderungen. Dazu kommt: Shops müssen gründlich getestet werden bevor sie live gehen. Die größte Variable ist der Produktkatalog. Zwanzig Produkte sind ein anderes Projekt als zweitausend.
Die häufigste Fehleinschätzung: “Ich brauche einen Online Shop.” Oft reicht eine Website mit Kontaktformular und WhatsApp-Button. Ein Shop lohnt sich erst ab einer bestimmten Produktanzahl und Bestellfrequenz.
Ein KI-Workshop braucht eine Woche Vorbereitung und ein bis zwei Tage Durchführung. Ich passe jeden Workshop an das Team und die Branche an — Standardfolien gibt es nicht. Die Vorbereitung beinhaltet ein Gespräch mit dem Auftraggeber, Analyse der bestehenden Workflows und Erstellung von Übungsmaterial mit echten Use Cases aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmer.
Warum ich schneller bin als erwartet
Stell dir den normalen Ablauf vor wenn du eine Website bei einer Agentur in Auftrag gibst. Du schickst ein Briefing. Jemand liest es und leitet es weiter. Ein Konzepter erstellt ein Konzept. Du bekommst das Konzept, gibst Feedback. Das Feedback wird intern besprochen. Der Designer macht Wireframes. Du schaust dir die Wireframes an. Feedback. Revision. Dann erst fängt jemand an zu bauen.
Bei mir läuft das anders, weil ich Claude als festen Bestandteil meines Workflows nutze. Dein Briefing kommt rein, und noch am selben Tag analysiere ich mit Claude Zielgruppe, Wettbewerb und Struktur. Statt Wireframes in Figma baue ich direkt einen funktionierenden Prototyp den du anfassen kannst — nicht eine Skizze die noch interpretiert werden muss. Dein Feedback wird konkreter weil du etwas Echtes siehst, und die Iteration geht schneller weil es keine Kommunikationskette zwischen Designer, Entwickler und Projektmanager gibt.
Das Ergebnis: Weniger Abstimmungsrunden, schnellere Ergebnisse, niedrigere Kosten. Nicht weil ich Abkürzungen nehme, sondern weil der Prozess effizienter ist.
Was die Dauer am meisten beeinflusst
Ehrlich gesagt bin selten ich der Engpass. Die häufigsten Gründe warum Projekte länger dauern als geplant sind fehlende Inhalte, langsame Feedback-Zyklen und Scope Creep.
Fehlende Inhalte sind der Klassiker. Wenn du keine Texte und keine Bilder hast, muss ich welche erstellen oder organisieren. Das dauert und kostet extra. Wenn du dagegen am ersten Tag sagst “Hier sind unsere Fotos, hier sind die Texte, hier ist unser Logo in hoher Auflösung” — dann bin ich doppelt so schnell.
Feedback-Zyklen sind der zweite Faktor. Wenn ich dir einen Entwurf schicke und du zwei Wochen brauchst um draufzuschauen, dauert das Projekt zwei Wochen länger. Nicht schlimm, aber man sollte es wissen.
Und Scope Creep — der Satz “Können wir noch schnell…” — verlängert jedes Projekt. Auch nicht schlimm, solange wir ehrlich damit umgehen. Ich sage dir vorher was es kostet und wie lange es dauert, dann entscheidest du.
Wenn du wissen willst wie lange dein konkretes Projekt dauert, melde dich für ein Erstgespräch. 15 Minuten, kein Verkaufsgespräch. Danach weißt du, ob wir zusammenpassen und was realistisch ist.
Geschrieben von
Jonathan Grießl
Baut Websites und KI-Systeme für Betriebe in Berlin und Brandenburg. Der Kopf hinter DS*.
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