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20. März 2026
StrategieWebsiteEntscheidung

Freelancer oder Agentur — was passt zu deinem Projekt?

Website vom Freelancer oder von der Agentur bauen lassen? Ein ehrliches Framework für die Entscheidung — von einem Freelancer der manchmal Agenturen empfiehlt.

Ich bin Freelancer. Ich verdiene mein Geld damit, dass Leute mich statt einer Agentur beauftragen. Und trotzdem empfehle ich manchen Kunden eine Agentur. Warum? Weil die ehrliche Antwort wichtiger ist als der Auftrag — und weil eine falsche Empfehlung am Ende alle Zeit und Geld kostet.

Die Frage “Freelancer oder Agentur?” höre ich mindestens einmal pro Woche. Meistens von Betriebsinhabern in Berlin und Brandenburg, die eine Website erstellen lassen wollen oder ein digitales Projekt planen und nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen. Die kurze Antwort: Es kommt drauf an. Die lange Antwort ist nützlicher.


Wann ein Freelancer die bessere Wahl ist

Wenn dein Budget unter 20.000 Euro liegt, bist du bei einem guten Freelancer fast immer besser aufgehoben. Bei Agenturen geht ein erheblicher Teil des Budgets in Overhead — Projektmanagement, interne Abstimmung, Meetings in denen Leute sitzen die an deinem Projekt gar nicht arbeiten. Beim Freelancer fließt fast alles direkt in die Umsetzung.

Wenn du schnell starten willst, ist ein Freelancer ebenfalls im Vorteil. Keine Briefing-Runden mit fünf Leuten, kein zweiwöchiges Onboarding, kein “wir melden uns nächste Woche mit einem Angebot”. Ich starte in der Regel innerhalb von Tagen nach dem Erstgespräch, nicht nach Wochen.

Der größte Vorteil eines Freelancers ist nicht der Preis. Es ist die Tatsache, dass du mit der Person redest die baut — nicht mit jemandem der weiterleitet.

Für Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen in der Region ist das oft der entscheidende Punkt. Du willst nicht erklären müssen was du machst, und dann wartet ein Account-Manager das an einen Entwickler weiter der nochmal nachfragen muss. Du willst mit jemandem reden der versteht was ein Malerbetrieb oder ein Elektrikunternehmen braucht, und der es dann auch selbst umsetzt.


Wann eine Agentur die bessere Wahl ist

Ab einer gewissen Projektgröße — grob ab 50.000 Euro — brauchst du dedizierte Rollen. UX-Design, Frontend-Entwicklung, Backend-Architektur, Projektmanagement. Das sind unterschiedliche Disziplinen die bei großen Projekten von unterschiedlichen Menschen gemacht werden sollten.

Wenn du in einer stark regulierten Branche arbeitest — Banken, Versicherungen, Pharma — brauchst du Prozesse, Zertifizierungen und dokumentierte Abläufe die ein einzelner Freelancer in der Regel nicht bieten kann. Und wenn du laufend Content brauchst, zehn Social-Media-Posts pro Woche und tägliche Blog-Artikel, dann ist das ein Team-Job.

Für die allermeisten Betriebe die ich in meinem Alltag treffe, trifft davon nichts zu. Die brauchen eine professionelle Website, vielleicht ein Buchungssystem, vielleicht Google-Bewertungsmanagement. Das ist exakt der Sweet Spot in dem ein KI-gestützter Freelancer schneller und günstiger liefert als jede Agentur.


Mein Angebot: Die Mitte

Ich positioniere mich bewusst zwischen dem klassischen Freelancer und der Agentur. Durch den Einsatz von KI als Arbeitspartner kann ich Projekte umsetzen die normalerweise ein kleines Team brauchen — schneller, günstiger und ohne den Overhead.

Für Betriebe in Berlin und Brandenburg an der Havel biete ich mit DS* genau das an: Professionelle Websites ab 59 Euro pro Monat, inklusive Hosting, Pflege und persönlichem Ansprechpartner. Das funktioniert für Projekte bis circa 30.000 Euro richtig gut. Darüber empfehle ich eine Agentur — und helfe gerne bei der Auswahl.

Wenn du unsicher bist was für dein Projekt passt, lass uns 15 Minuten reden. Kostenlos, unverbindlich. Und wenn die Antwort ist dass du eine Agentur brauchst, sage ich dir das.

Geschrieben von

Jonathan Grießl

Baut Websites und KI-Systeme für Betriebe in Berlin und Brandenburg. Der Kopf hinter DS*.

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